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Was ist ein MRT?

Was ist ein MRT?

Die Abkürzung MRT steht für Magnetresonanztomographie. Dabei handelt es sich um ein modernes bildgebendes Verfahren, mit dem detaillierte Aufnahmen des Körperinneren erstellt werden können. Bei uns in der Orthopädie und Chirurgie spielt das MRT eine wichtige Rolle, da sich damit sowohl die harten Knochen, als auch Weichteilstrukturen wie Muskeln, Sehnen, Bänder, Knorpel, Nerven und anderes präzise darstellen lassen.

Die Untersuchung liefert sogenannte Schnittbilder des Körpers. Diese ermöglichen es Ärztinnen und Ärzten, Veränderungen, Verletzungen oder Erkrankungen genau zu beurteilen und die optimale Behandlung zu planen.

Wie funktioniert ein MRT?

Ein MRT arbeitet mit starken Magnetfeldern und Radiowellen. Anders als beim Röntgen oder bei einer Computertomographie (CT) kommt dabei keine X-Rays, also keine Röntgenstrahlung, zum Einsatz.

Während der Untersuchung werden Signale aus dem Körper erfasst und von einem Computer zu hochauflösenden Bildern zusammengestellt. Dadurch entstehen detaillierte Darstellungen verschiedener Gewebe und anatomischer Strukturen, die wichtige Hinweise auf die Ursache von Beschwerden liefern können.

Modernste Technik ermöglicht es, selbst kleine Veränderungen sichtbar zu machen, die mit anderen Untersuchungsverfahren manchmal nur eingeschränkt oder auch gar nicht erkennbar sind.

Welche Körperbereiche können untersucht werden?

Die Magnetresonanztomographie wird bei zahlreichen orthopädischen und chirurgischen Fragestellungen eingesetzt. Besonders häufig werden untersucht:
  • Wirbelsäule
  • Kniegelenke
  • Hüftgelenke
  • Schultergelenke
  • Sprunggelenke
  • Muskeln und Sehnen
  • Bänder und Knorpel
  • Nervenstrukturen
Aber auch darüber hinaus kann das MRT in vielen anderen medizinischen Fachgebieten zum Einsatz kommen.

Wann wird ein MRT empfohlen?

Ein MRT wird meist dann eingesetzt, wenn Beschwerden genauer untersucht werden sollen oder wenn andere Untersuchungsmethoden keine ausreichenden Informationen liefern können.

Typische Gründe für eine MRT-Untersuchung sind:

  • Gelenkschmerzen
  • Rücken- und Nackenschmerzen
  • Sportverletzungen
  • Verdacht auf Band- oder Sehnenverletzungen Schultergelenke
  • Knorpelschäden
  • Nervenbeschwerden
  • Entzündliche Veränderungen
  • Operationsplanung
Welche Untersuchung im Einzelfall sinnvoll ist, hängt immer von den individuellen Beschwerden und der medizinischen Fragestellung ab.

Mehr über den Ablauf der Untersuchung

Viele Patientinnen und Patienten fragen sich, wie eine MRT-Untersuchung konkret abläuft, wie lange sie dauert und was dabei zu beachten ist.

Viele Patientinnen und Patienten fragen sich, wie eine MRT-Untersuchung konkret abläuft, wie lange sie dauert und was dabei zu beachten ist.

Ausführliche Informationen hierzu finden Sie auf unserer Seite „Wie läuft ein MRT ab?“