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MRT-Angiographie

Die MRT-Angiographie (auch MR-Angiographie oder MRA) ist eine spezielle Form der Magnetresonanztomographie. Sie dient dazu, Blutgefäße sichtbar zu machen, ohne dass dafür ein chirurgischer Eingriff notwendig ist.

Was ist das besondere an der MRT-Angiographie?

Die MRT-Angiographie (auch MR-Angiographie oder MRA) ist eine spezielle Form der Magnetresonanztomographie. Sie dient dazu, Blutgefäße sichtbar zu machen, ohne dass dafür ein chirurgischer Eingriff notwendig ist.

Während ein herkömmliches MRT vor allem Knochen, Muskeln, Sehnen oder Organe darstellt, richtet sich die MRT-Angiographie gezielt auf Arterien und Venen. So lassen sich Gefäßverengungen, Aussackungen (Aneurysmen), Gefäßverschlüsse oder andere Veränderungen frühzeitig diagnostizieren.

Wie funktioniert eine MRT-Angiographie?

Die Untersuchung basiert auf derselben Technik wie ein normales MRT und arbeitet mit starken Magnetfeldern und Radiowellen. Je nach Fragestellung kann sie mit oder ohne Kontrastmittel durchgeführt werden. Das Kontrastmittel verbessert in vielen Fällen die Darstellung der Blutgefäße, ist jedoch nicht immer erforderlich.

Wann wird eine MRT-Angiographie eingesetzt?

Eine MRA kommt unter anderem zum Einsatz bei:
  • Verdacht auf Gefäßverengungen
  • Durchblutungsstörungen
  • Gefäßverschlüssen
  • Aneurysmen
  • Gefäßfehlbildungen
  • Vorbereitung oder Kontrolle nach gefäßchirurgischen Eingriffen
Auch bei unklaren Beschwerden wie Schwindel oder bestimmten neurologischen Symptomen kann sie wichtige Hinweise liefern.

Welche Vorteile bietet eine MRT-Angiographie?

Im Gegensatz zur klassischen Katheterangiographie muss bei einer MRT-Angiographie kein Katheter in ein Blutgefäß eingeführt werden. Die Untersuchung erfolgt von außen, ist nicht invasiv und kommt zudem ohne Röntgenstrahlung aus.

Zu den weiteren Vorteilen gehören:

Hochauflösende Darstellung der Blutgefäße

Häufig ohne Kontrastmittel durchführbar

Frühzeitige Erkennung von Gefäß­erkrankungen

Schonende und komfortable Untersuchung

Gibt es Unterschiede zur CT-Angiographie?

Ja, die CT-Angiographie arbeitet mit Röntgenstrahlung und erfordert fast immer ein jodhaltiges Kontrastmittel. Die MRT-Angiographie hingegen kommt ohne Röntgenstrahlung aus und eignet sich besonders für viele Fragestellungen an Hals-, Gehirn- und anderen Blutgefäßen. Welche Methode im Einzelfall sinnvoll ist, entscheidet sich nach der medizinischen Fragestellung.

Für eine orthopädisch-neurochirurgische Praxis wie das Roseneck Medical Center ist die MRT-Angiographie vor allem dann relevant, wenn Gefäßveränderungen im Bereich von Hals, Gehirn oder Wirbelsäule abgeklärt werden sollen oder Durchblutungsstörungen als Ursache neurologischer Beschwerden in Betracht kommen.