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Wie läuft ein MRT ab?

Wie läuft ein MRT ab?

Eine Magnetresonanztomographie (MRT) gehört heute zu den wichtigsten bildgebenden Verfahren der modernen Medizin. Dennoch kennen viele Menschen es nicht und sind vor ihrer ersten Untersuchung unsicher.

Wir verstehen das und können Ihnen auf der anderen Seite versichern: Ein MRT ist ein inzwischen routiniertes, schmerzfreies Verfahren, das täglich millionenfach durchgeführt wird. Mit etwas Vorbereitung und Wissen über den Ablauf lässt sich die Untersuchung meist ganz entspannt erleben.

Vor dem MRT

Vor der Untersuchung findet zunächst ein kurzes Gespräch statt. Dabei klären wir unter anderem, ob Implantate, Herzschrittmacher oder andere medizinische Besonderheiten vorliegen. Anschließend legen Sie Schmuck, Uhren, Schlüssel, Mobiltelefon und alle weiteren metallischen Gegenstände ab, da diese das starke Magnetfeld beeinflussen können.

Je nachdem, was untersucht werden soll, kann es erforderlich sein, die Kleidung teilweise abzulegen oder spezielle Untersuchungskleidung anzuziehen. Mitunter ist die Gabe beziehungsweise Einnahme eines Kontrastmittels erforderlich. Auch das läuft ganz routiniert und entspannt ab.

Während der Untersuchung

Für das MRT liegen Sie die gesamte Zeit bequem auf einer Untersuchungsliege, die langsam in das Gerät gefahren wird. Während der Untersuchung ist es wichtig, möglichst ruhig liegen zu bleiben, denn schon kleine Bewegungen können die Bildqualität beeinträchtigen.

Während das MRT die Aufnahmen erstellt, entstehen typische Klopf- und Brummgeräusche. Diese sind völlig normal und zeigen, dass das Gerät korrekt arbeitet. Sie sind zwar nicht übermäßig laut, aber zum Schutz Ihres Gehörs erhalten Sie selbstverständlich Ohrstöpsel oder Kopfhörer.

Unser Team behält Sie während der gesamten Untersuchung im Blick und steht jederzeit über eine Gegensprechanlage mit Ihnen in Kontakt. Zudem geben wir Ihnen einen Notrufball in die Hand.

Der Notrufball – was ist das?

Der sogenannte Patientennotrufball ist ein handlicher Signalball der auf Druck reagiert und den der Patient oder die Patientin während der gesamten Untersuchung in der Hand hält. Ein Druck darauf sendet augenblicklich ein Signal an das Bedienpersonal. In der Regel stoppt das Gerät automatisch, und das Team kommt Ihnen zur Hilfe.

Warum ist der Notrufball wichtig?

  • Bei aufkommender Angst oder plötzlicher Panik (die Röhre kann für Klaustrophobie-Betroffene belastend sein)
  • Bei einsetzenden Beschwerden (zum Beispiel Hitzegefühl, Schmerzen, Übelkeit)
  • Bei Kontrastmittelreaktionen während der Untersuchung
  • Wenn der Patient sich nicht mehr ruhig halten kann
Welche Untersuchung im Einzelfall sinnvoll ist, hängt immer von den individuellen Beschwerden und der medizinischen Fragestellung ab.

Nach dem MRT

Nach Abschluss der Untersuchung können Sie Ihren gewohnten Tagesablauf in den meisten Fällen sofort wieder aufnehmen. Wurde kein Beruhigungsmittel verabreicht, bestehen in der Regel keine Einschränkungen.

Die angefertigten Bilder werden anschließend sorgfältig von unseren Fachärztinnen und Fachärzten ausgewertet. Auf Grundlage der Ergebnisse besprechen wir mit Ihnen die Diagnose und planen gemeinsam die weiteren Behandlungsschritte.